Dividendenaktien für ein passives Einkommen

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Dividendenaktien

Dividendenaktien

Dividendenaktien sind eine Möglichkeit, mit vergleichsweise geringem Risiko ein passives Einkommen zu generieren. Wertpapiere, die über Jahre hinweg eine solide Dividende bezahlen, eignen sich für alle Anlegerklassen als Risikoabsicherung für das eigene Investmentportfolio. In diesem Beitrag zeigen wir, wie Dividendenaktien richtig genutzt werden.

Aber warum sind Dividendenaktien risikoarm? Ganz einfach: Es gibt einen klar erkennbaren Zusammenhang zwischen kontinuierlich guten Geschäftszahlen und einer guten Dividendenhistorie. Nur gute Unternehmen (also wirtschaftlich arbeitende Firmen) können es sich leisten, über Jahre hinweg kontinuierlich eine Dividende zu bezahlen und diese gegebenenfalls auch zu erhöhen.

Darauf sollten Anleger bei Dividendenaktien achten

Anleger sollten dabei nicht nur darauf achten, dass die Dividendenrendite aktuell gut ist: Auch die Historie der Dividendenzahlung – also die vergangenen Zahlen und Daten der Ausschüttung – spielen bei der Wahl der passenden Dividendentitel eine wichtige Rolle!

Wenn ein Unternehmen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg eine Dividende ausschüttet, so ist davon auszugehen, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird. Noch besser ist natürlich, wenn die Dividende kontinuierlich erhöht wird – dann kann die Rendite sogar langfristig noch deutlich gesteigert werden.

Meist sind dividendenstarke Titel sehr konservative Aktien, die nicht selten aus dem Konsumbereich oder dem Rohstoffbereich stammen. Diese Werte sind (vergleichsweise) unempfindlich gegenüber Konjunkturschwankungen und weisen somit wiederum eine erhöhte Sicherheit auf. Insbesondere für Buy-And-Hold Anleger sind konservative Dividendenaktien also eine sehr gute Wahl.

Die Auswahl der Aktien: Quellensteuer beachten!

Grundsätzlich lohnt sich das Diversifizieren des Portfolios immer: Auch bei Dividendenaktien kann es vorkommen, dass eine starke Konjunkturflaute viele Titel eines Landes abstürzen lässt. In solchen Fällen können ausländische Titel, die teilweise auch noch in anderen Währungen gehandelt werden, das Depot absichern und die Rendite durch die Dividende hoch halten.

Wer allerdings in ausländische Aktien investiert, sollte die Quellensteuer beachten. Diese Steuerform wird in dem Land erhoben, in dem steuerpflichtige Einnahmen entstehen. Im Zuge eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Quellenland kann die Quellensteuer zwar zurückgefordert werden – dies ist jedoch nicht immer der Fall, zudem ist die Rückforderung teilweise mit erheblichem bürokratischem Aufwand verbunden.

Wichtig: Auf den passenden Online Broker achten

Wer in Dividendenaktien investieren möchte, sollte sich außerdem Gedanken über den passenden Aktienbroker machen: Nicht alle Anbieter eignen sich für diese Strategie. Da die meisten modernen Wertpapierdepots ohnehin kostenlos sind, kann für diese gesonderte Anlagestrategie ein eigenes Depot eröffnet werden.

Anleger sollten darauf achten, dass die Zahlung von Dividenden kostenlos ist. Bei einigen Anbietern werden diese als normale Transaktion verrechnet, wodurch bei diversifizierten Depots hohe Gebühren entstehen können, die die Rendite beträchtlich schmälern können. Die Ordergebühren hingegen spielen eine eher untergeordnete Rolle, da die Titel in der Regel lange gehalten werden und nicht viel getradet wird.

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